Montag, 13. Februar 2017

Selbstgemachte Futtersticks

Ein  guter Aquarien Freund  Marcel  Luzius hatte mir vor ein paar Jahren diese genialen Futtersticks mal zum probieren gegeben... Ich und die Krabbler sind mehr als begeistert!

Nun konnte ich Marcel dazu überreden mal sein Rezept zu tipseln ... Viel Spass beim lesen und nachbasteln!



Selbstgemachte Futtersticks:

Da mir viele Futtermittel suspekt bzw nicht ganz geheuer sind, habe ich mich schon vor Jahren dazu entschlossen, mir mein eigenes Futter herzustellen.
Vorrangig für Garnelen, Krebse und bodennah lebende Fische.

Was braucht man alles hierfür.
Grundbestandteil vieler meiner Kreationen ist der HokkaiDo Kürbis. In ihm sind viele Mineralien und Vitamone enthalten. Möglichst aus biologischem Anbau da der Kürbis bis auf das Kerngehäuse komplett verwertet wird.

Dazu habe ich immer viel getrocknetes Laub für meine Lieblinge Zuhause.
Buchen und Eichenlaub. Ahorn enthält leider zu viel Zucker. Diese werden braun gesammelt oder direkt vom Baum gezupft.
Gut angenommen werden auch Maulbeer und Walnusslaub. Dort sind viele Huminstoffe und auch bakterienhemmende Stoffe enthalten. Diese beiden Laubsorten werden aber grün vom Baum gesammelt und dann getrocknet.
                                    Dazu kann man noch nach Belieben Bio Spinat hinzufügen und zur besseren Häutung der kleinen Garnelen eine Prise Algenkalk oder Seealgenmehl. Dazu bedient man sich im Tierhandel im Regal für Hundebedarf.

Alles wird langsam und vorsichtig so lange erhitz/ gekocht bis ein einheitlicher Brei entsteht. Mit einem Mixer werden dann alle übrigen größeren Bestandteile zerkleinert.


                                                                                                                                                       An dieser Stelle kommt nun der aufwändigere Teil.
Wir brauchen dazu auch noch eine Kekspresse. Diese befüllt man nun mit dem leicht abgekühlten Brei und verteilt auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech, dünne Schlangen des Breis.
Den Ofen schalten wir auf die kleinste Stufe und klemmen zwischen Ofentür und Ofen ein Haushaltstuch. So kann die Feuchtigkeit am besten aus den Schlangen entweichen. Bitte wundert euch nicht, es kann mitunter wirklich Stunden dauern bis alles wirklich trocken ist. Bitte keine höhere Temperatur einstellen sonst verbrennt der Brei sehr schnell.
Wenn alles trocken ist, bricht man diese Schlangen in kleine Stücke. Nun haben wir unsere fertigen Sticks.
Ich bewahre diese hauptsächlich in Dosen oder Gläsern auf, die man luftdicht abschließen kann.

Viel Spaß beim nachmachen.