Montag, 4. April 2016

Artemia sp. "Mongolei" in der Outdoor Kutur

Als Lebendfutter für Fischnachzuchten kennen wir die Artemia bereits meistens gut.  Das liegt unter anderem auch daran, dass diese Krebse sehr leicht zum schlüpfen zu bekommen sind und die Naupien auch sehr gut angenommen werden.
Bei diesem Stamm handelt es sich um ein Mitbringsel eines Freundes, der mit dem Fahrrad durch die Mongolei gefahren ist und mir eine Hand voll Gewässerschlam mitgebracht hat ...

Die Tatsache, dass die Tiere hier im Weinbaugebiet winterresistent  sind, machen sie zu einem interesanten Zusatzfutter, dass einen über grössere Durststrecken bringen kann!

Die Kultur ist gänzlich einfach:
Als Zuchtbecken, verwende ich ein 60 Liter Mörtelkübel aus dem Baumarkt.
Den Boden des Kübels reibe ich etwa 1 cm mit Lehm ein, welchen ich mir von Verdichtungen bzw Fahrspuren aus dem Wald hole.
Bei Artemia handelt es sich um ein Salzwassertier, die dann natürlich auch Salzwasser benötigen.
Das mache ich mit 4-5 Kg billiges Meeressalz,dass oben auf den Lehm gestreut wird und gieße anschliessend die Wanne mit Regenwasser oder auch Leitungswasser auf....
Ideal ist es, wenn man jetz von einem vorherigen Ansatz- Wasser und eine Handvoll Lehm zum animpfen hat.



Noch ein paar wichtige Tipps:
-Der Standort des Ansatzes sollte möglichst in der direkten Sonne sein...
-Ebenso ist ein Dach sehr zu empfehlen damit der Regen nicht den Behälter verwässert.
-Im Sommer sollte man stehts das verdunstete Wasser mit Regenwasser auffüllen!
-Ein Wasserwechsel ist nicht nötig!
-Ebenso eine regelmäsige Fütterung ist nicht zwingend, wird aber von mir schon hin und wieder mit Spirolina oder mit Preis-Mikroplan gemacht.


Lehm aus dem Wald.

Fütterung mit Preis-Mikroplan


Sicherheits Stamm im Winterquartier für meine Pflanzen und Fische ..


LG Marco C. Haupt